Bereits Ende 2009 hat sich Bastian Grimm in der WEBeLINE mit dem Thema „Low Budget Linkbuilding“ beschäftigt. Aber SEO und speziell die Unterdisziplin Linkaufbau entwickeln sich weiter – insbesondere weil Suchmaschinen, allen voran Google, besser werden. Besser werden darin, offensichtlich aufgebaute oder gar gekaufte Links zu erkennen. Darüber hinaus beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung, aber nicht jeder kann vier- oder fünfstellige Monatsbudgets aufbringen und diese in aggressiven Linkaufbau investieren. Es ist also einmal mehr Kreativität – kombiniert mit dem Wissen, was denn eigentlich noch „funktioniert“ – gefragt. Er hat dies zum Anlass genommen, die Methoden aus dem Artikel von 2009 noch einmal zu beleuchten und natürlich auch weitere, teils neue Möglichkeiten ergänzt, welche Linkaufbau mit nahezu null Budget zulassen.
Top-Listen
Mit ein bisschen Kreativität und Recherche lassen sich – mit überschaubarem Aufwand – hilfreiche und coole Listen erstellen. Dazu gehören unter anderem:
10 einfache Tipps zu [Thema hier einfügen]
Umfangreiche Liste mit Ressourcen zu [Thema hier einfügen] – hier empfiehlt es sich, die einzelnen Links kurz mit ein, zwei Sätzen zu kommentieren.
Erstellen einer Liste der Top-10 Mythen für einen speziellen Bereich
Diese Listen ziehen nicht selten eine Menge Links an. Und zudem kann man darüber hinaus ggf. verlinkte Seiten ansprechen und um einen „Gegenlink“ bitten.
Gastbeiträge & Kolumnen
Bereits 2009, und da war das Thema Gastbeiträge noch relativ neu, habe ich darüber geschrieben – und Gastbeiträge (aka „Guestblogging“) funktionieren auch in 2011 noch hervorragend. Die Hauptgründe dafür sind schlicht Zeit und Qualität. Es kostet einfach eine Menge Zeit, durchgehend qualitativ hochwertige Inhalte zu verfassen – und guter Content ist wichtiger, denn je. Es empfiehlt sich also, mit den passenden Suchanfragen nach Blogs und Portalen zu suchen, die zu Ihrer Nische bzw. dem Thema passen. Fragen Sie hier einfach mal nach einer Tätigkeit als Gastautor – vereinbaren Sie die gratis Lieferung des Contents, im Gegenzug dafür bekommen Sie einen Link, welcher auf Ihre Seite bzw. das eigene Blog zurückverweist. Beim Thema Gastbeiträge geht es nicht so sehr darum, extrem optimierte Links zu generieren, als vielmehr darum, Sichtbarkeit zu generieren und den Brand auszubauen – übertreiben Sie es also mit den Linktexten nicht.
Eine Idee könnte es auch sein, Seiten bzw. Blogs mit Themen auszuwählen, bei denen Sie nicht unbedingt mit der Meinung des Autors übereinstimmen. Bieten Sie hier an, ggf. einen weiteren Standpunkt oder eine kontroverse Meinung beisteuern zu können.
Interviews
Auch Interviews können ein Mittel sein, Links zu generieren. Es liegt nun einmal in der Natur des Menschen, gerne über sich selbst zu sprechen. Und dann darauf hinzuweisen, was man gesagt hat. Versuchen Sie also, Personen aus Ihrem Themenumfeld für Interviews (es reicht durchaus auch so etwas wie „3 kurze Fragen an X“) zu gewinnen. Insbesondere, wenn Sie neu in einem Markt / Land / Thema sind, ist der Einstieg nicht immer einfach. Hier gilt: Telefon funktioniert in der Regel besser als E-Mail. Nehmen Sie also ruhig auch mal den Telefonhörer in die Hand.
Im Übrigen: Falls der Interviewpartner am Ende nicht automatisch auf das Interview verlinkt, kann man ja immer noch freundlich fragen… und die möglicherweise zusätzlich generierten Tweets, Facebook Shares oder Google +1’s schaden ja auch nicht.
Beantworten von Fragen
Insbesondere in den USA ist das Thema „Public Q&A“ extrem gewachsen und Seiten, wie z.B. Quora oder Yahoo! Answers, generieren zusätzliche Sichtbarkeit für die eigene Seite – und z.B. über Benutzerprofile auch passende Backlinks. In Deutschland wäre u.a. gutefrage.net ein Pendant zu den US-Portalen. Genauso funktionieren natürlich auch die Google Groups oder Wikipedia für Deutschland.
Für die Techniker: Themes, Templates & Plug-ins
Auch für die eher technisch behafteten Leser der WEBeLINE gibt’s ein paar nette Möglichkeiten, kostenlos Links aufzubauen: Zum Beispiel durch das Erstellen von WordPress Templates. Inkludieren Sie im Footer des Themes entsprechend einen Link zu Ihrer Domain und veröffentlichen Sie selbiges. Hier zahlt sich Sorgfalt und Kreativität in jedem Fall aus – denn mehr Downloads bedeutet auch ein höherer Platz in den Toplisten, dadurch mehr Installationen und auch mehr Links. Genauso funktionieren dann auch reine CSS Templates oder auch Firefox Plug-Ins (letztere Erlauben ein Aufnahme auf mozilla.org - mit entsprechendem Link zur Seite des Autors).
Weitere gratis Linkquellen
Viele Foren erlauben Links in Signaturen, nutzen Sie diese Möglichkeit (desto aktiver Sie sind, desto mehr – relevante – Links sind dort möglich). Gleiches gilt für Kommentare in Blogs.
Sollten Sie mit einem eigenen Blog arbeiten, nutzen Sie auch die RSS-Funktionalität. Mittlerweile bringen die meisten RSS-Verzeichnisse zwar keine riesige Linkpower mehr – aber wenig ist ja besser als nichts. Ähnlich funktionieren übrigens auch Blog-Verzeichnisse. Einige, qualitativ hochwertige werden sicher nicht schaden.
Auch der gute, alte Linktausch kann ein Mittel sein, kostenlos Links zu generieren. Übertreiben Sie es damit aber nicht – und idealerweise schaffen Sie vorher weitere Seiten, von denen Links gegeben werden können, um nicht nur reziprok tauschen zu können.
Den kompletten Beitrag von Bastian Grimm lesen Sie in WEBeLINE 07/11
Kontakt Bastian Grimm:
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