Die Eurowebtainment bietet nicht nur die Gelegenheit, bestehende Kontakte und Geschäftsbeziehungen zu intensivieren, vielmehr haben die Besucher der EWT die Möglichkeit, neue Kontakte – auch aus der Non-Adult-Branche - aufzubauen. Carsten Szameitat gehört mit seiner Firma 11 Prozent - Communication zu denjenigen der Non-Adult-Fraktion, die zum ersten Mal auf der EWT anzutreffen waren. Grund genug für WEBeLINE mit Carsten Szameitat ein Interview zu führen.
1. Herr Szameitat, Sie waren in diesem Jahr zum ersten Mal zu Gast bei der Eurowebtainment (EWT). Sie kommen allerdings aus dem Non-Adult-Bereich. Beschreiben Sie unseren Lesern bitte, was Sie beruflich genau machen und was sich hinter 11 Prozent - Communication verbirgt.
Carsten Szameitat: 11 Prozent - Communication mit Sitz in Erding hat sich als neutrale Kommunikationsplattform zwischen Marken- und Medienwelt und der mobilen und digitalen Entertainment-Welt etabliert. Die Agentur berät und beliefert Unternehmen mit detaillierten und umfangreichen Informationen über den eGame- und Mobile-Markt. Hinzu kommt die Durchführung von Veranstaltungen zu diesen Themenfeldern (www.gfmworld.de, www.m-days.com, www.mobile-content-days.de).
Weitere Kompetenzen von 11 Prozent Communication beinhalten den PR-Sektor und die Herausgabe der GfM Nachrichten (www.gfmnachrichten.de) für die Bereiche Mobile, eGames, IPTV und Social Media.
2. War der Besuch der EWT in Wien der erste Kontakt im Bereich Online-Erotik?
Szameitat: Nein, zahlreiche unserer Kunden bedienen mit ihren Produkten und Dienstleistungen diesen Markt.
3. Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Wie zur EWT gereist?
Szameitat: In erster Linie ging es uns darum, diesen Markt kennen zu lernen und festzustellen, wie das Medium Mobile schon in den Geschäftsmodellen verankert ist.
4. Wurden diese Erwartungen erfüllt?
Szameitat: Ja. Gerade die Professionalität des Marktes und die zahlreichen Gespräche stellten dies klar.
5. Was unterscheidet die EWT von Veranstaltungen im Non-Adult-Bereich?
Szameitat: Im Grundsatz gar nichts. Aufgefallen ist, dass generell schneller über mögliche gemeinsame Geschäfte gesprochen worden ist. Dies ist durchaus positiv zu bewerten.
6. Zur Zeit sind der Online-Erotik-Bereich und der Non-Adult-Bereich deutlich in zwei „Lager“ getrennt. Wird sich dies in naher Zukunft ändern? Sehen Sie in Zukunft Kooperationsmöglichkeiten dieser beiden „Lager“ und wie könnten diese aussehen?
Szameitat: Gerade die Tatsache, dass die Adult-Industrie heute schon Altersverifikation und Abrechnungen (Micropayment) für sich umgesetzt hat, bietet große Chancen. Diese Kompetenzen und Erfahrungen lassen sich sicher sehr gut im Non Adult Markt darstellen. Grundsätzlich ist der Begriff Adult nicht zwangsläufig an Erotik gebunden. Altersverifikation ist heute schon für jedes Web und Entertainmentangebot verpflichtend. Hier gilt es nun die entsprechenden Player zusammenzubringen.
7. Was hat Ihnen besonders gut gefallen, in puncto EWT?
Szameitat: Die Location war top.
8. Welche Ziele haben Sie auf der EWT konkret verfolgt?
Szameitat: Mit den M-Days veranstalten wir das größte Mobile Event in Zentral Europa. Hier hatten wir eine Kooperation mit den Veranstaltern der EWT. Dies haben wir auf unserem Stand und in persönlichen Gesprächen dargestellt.

9. Und wie haben Sie die Online-Erotikbranche, respektive die 'Macher' dieser, empfunden - ich hoffe doch positiv?
Szameitat: Durch und durch positiv und professionell.
10. Inwieweit werden Sie in Zukunft enger mit der Online-Erotikbranche zusammenarbeiten?
Szameitat: Wie schon gesagt, eine große Anzahl unserer Kunden ist auch in der Erotik- Industrie arrangiert. Für uns gilt es nun die Kompetenzen in den Non Adult Bereich zu tragen.
11. Werden wir Carsten Szameitat im kommenden Jahr wieder auf der EWT antreffen?
Szameitat: Ja.
12. Welche Projekte stehen für das Jahr 2010 auf Ihrer Agenda?
Szameitat: Im Veranstaltungsbereich die Kongressmesse M-Days mit erwarteten 1.400 Besuchern, Mobile Events in Wien, Zürich, Kroatien, Rumänien, Hamburg, sowie ein Consumer Content congress.
Herr Szameitat,
vielen Dank dür das Interview!